Träumen, einige Bemerkungen

Was ist ein Leben ohne Träume?

 

Eben!

 

Kein Leben!

 

Was würde passieren, ohne unsere Träume?

Ohne Träume, den bewußten wie den unbewußten, würden wir sterben. Unter welchen Umständen, wage ich mir gar nicht auszumalen.

 

Warum brauchen wir unsere Träume?

Wir brauchen sie, um unsere Tageserlebnisse verarbeiten und um alte Geschichten anders betrachten zu können, um Impulse zu bekommen oder "einfach" nur, um Seelenhygiene auf den verschiedensten Wahrnehmungs-ebenen zu betreiben.

 

Wie wichtig sind Träume in unserem Kulturkreis? 

Meist werden wir gar nicht gefragt, wie wir geträumt haben. Jedenfalls ist es in unserem Kulturkreis nicht üblich (und wahrscheinlich auch gar nicht  erwünscht!), allzu viel Augenmerk auf den Wahrheitsgehalt von Träumen zu legen. Außerhalb der Psychotherapie, wohlgemerkt. Oder es gibt die verschiedensten "Traumdeuter" mit ganz unterschiedlichen Interpretationen. Das war auch schon einmal ganz anders. Das jedoch ist ein anderes Thema.

Jeder Traum hat seine eigene Bedeutung und zum Glück erkennen wir nicht jede davon! Obwohl - ------- aber das wäre sicherlich einiger Nachforschungen und vorurteilsfreier Gedankengänge würdig!

 

Was könnten wir von anderen Zivilisationen über deren Traum-bearbeitung erfahren:

Wir könnten erfahren, dass es eine indianische Tradition gibt, in der der ganze Stamm jeden morgen zusammen sitzt und die Kinder aufgefordert werden, von ihren Träumen zu erzählen. Der Schamane oder Medizinmann berät sich dann darüber mit den Stammesältesten und die entscheiden dann,was für den Tag wichtig ist.

 

Diese aber auch andere Kulturen, die sehr oft frei sind von Gewaltexzessen, die manchmal sogar das Wort "Krieg" gar nicht kennen, ehren die noch intensiv vorhandene Verbindung der Kinder zu den "Traumwelten" und damit zu unschätzbarem Wissen. Übrigens - das sind oft Zivilisationen, die überwiegend im Matriachat lebten und - ganz vereinzelt noch leben.

Einen Hauch einer solchen Zivilisation durfte ich kennen lernen. Für mich die Lösung der meisten Probleme unserer Gesellschaft, in der uns unsere ur-eigensten Fähigkeit zu träumen abgesprochen wurde.

 

Es wird Zeit, dass wir wieder lernen, unsere Träume und die anderer, besonders die der Kinder zu achten und sie als "Pfadfinder" in unser Leben

zu integrieren.

 

Also:  Träume verdienen Achtsamkeit.

Beginnen wir wieder damit, unseren Träumen die Achtsamkeit zu geben, die sie verdienen.

 

Wenn Du willst, schreib mir Deine Gedanken darüber oder die Berichte von Deinen Träumen ins Gästebuch. Ich würde sie dann hierher übertragen, sofern Du mir Deine Erlaubnis gibst.

 

"Wissen" erlangen über Träume:

Denn - auch Deine Träume sind nicht nur Inspiration für Dich, sondern auch für die Menschen, die sie lesen und stellen über ganz andere Wege, als die gewohnten, erlernten, eine Verbindung zu dem "Wissen" dar!!!! Einem tiefen, nicht beschreibbaren und trotzdem vorhandenen Wissen.